Aktuelle Termine


Christa Krings wird ab jetzt von der Agentur Mai & Juli vertreten:
Agentur Mai & Juli - +49 176 590 943 78 - info@maiundjuli.de

29.11.2017 um 19:30
Blaue Stunde - Ein Abend mit den Liedern von Greta Keller
im Engelsaal Hamburg - www.engelsaal.de
mit Matthias Stötzel, Giovanni Zoccho
Karten: ticketonline: 01806/4470000 oder 040/319 74 76 99

18.11.2017: „Hamburger Stadtgeflüster“ (Freiluft Theater durch 700 Jahre Geschichte) hamburger-stadtgefluester.de Tel: (040) 73 05 81 68

12.10.2017 um 21:15 RTL Ausstrahlung „Bad Cop“

24.10.2017 ARD Ausstrahlung „Die Kanzlei“

Im November Shows auf der MS Bremen

In Fatih Akins jüngstem Film „Aus dem Nichts“ spielt Christa Krings eine Rechtsanwältin, Kino-Start: 2017

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Mein aktuelles Showreel finden Sie auch bei filmmakers.de und bei schauspielervideos.de und bei castforward.de

Vorschau Musik & Gesang


29.11.2017 um 19:30
Blaue Stunde - Ein Abend mit den Liedern von Greta Keller
im Engelsaal Hamburg
www.engelsaal.de
mit Matthias Stötzel, Giovanni Zoccho
Karten: ticketonline: 01806/4470000 oder 040/319 74 76 99

Aktuelle Schauspiel-Rollen


In Fatih Akins jüngstem Film „Aus dem Nichts“ spielt Christa Krings eine Rechtsanwältin, Kino-Start: Herbst 2017 www.ndr.de

12.10. RTL Ausstrahlung „Bad Cop“, Folge 5 um 21:15 in der Rolle der Helga Schmitt, Regie: Peter Ladkani

24.10. ARD Ausstrahlung „Die Kanzlei“ Familienbande in der Rolle der Frau zeunert, Regie: Dirk Pientka

Werbung als Schauspielerin für Trailer „DAS ERSTE“

3.11.-17.11.2017 Shows auf der MS Bremen von Dakar bis Montevideo als Sängerin mit „Blaue Stunde“, „Hommage à Barbara“, „Soireé Sinnlichkeit“

18.11.2017: „Hamburger Stadtgeflüster“ (Freiluft Theater durch 700 Jahre Geschichte)
hamburger-stadtgefluester.de Tel: (040) 73 05 81 68



Im Werbespot „About You“ ist sie ein weiteres Mal als Franchette zu erleben:

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Christa Krings – eine nahbare Diva

Schauspielerin - Sängerin - Tänzerin/Choreografin

  • Sie weiß, wie man eine Rolle zum Leben erweckt
  • Sie beherrscht jedes Timing, überzeugt durch Technik und Ausdruck
  • Sie bringt Gefühle zum Klingen und zieht das Publikum in ihren Bann

Das Geheimnis von Christa Krings liegt in ihrer Dreifach-Begabung als Schauspielerin, Sängerin, und Tänzerin – und die mündet eben nicht im gängigen Musical-Genre, wie man vorschnell assoziieren könnte. Bei ihr addieren sich die drei künstlerischen Standbeine zu einer einzigartigen Persönlichkeit.

Christa Krings wirkte als Darstellerin in Film- und Fernseh-Produktionen mit, verfügt zusätzlich über Erfahrung in Musical, Operette und Tanztheater. Sie stand mit Ute Lemper und Dirk Bach auf der Bühne, mit Rudi Carell und Hape Kerkeling vor der Kamera und arbeitete mit Regisseuren wie Bill Mockridge und Henning Brockhaus.

Ist die Schauspielerin gefragt – live oder auf der Leinwand – dann geht es um ihren besonderen Typ einer zierlichen, rotblonden, energiegeladenen Person mit unverwechselbarem Profil.

Für ihre Soloabende wie „Die Blaue Stunde“ und in der „Hommage à Barbara“ braucht Christa Krings nicht mehr als ein Mikrofon und einen Pianisten. Als Sängerin erschafft sie einen ganzen Kosmos aus Emotionen und Stimmungen, allein durch ihre Präsenz, ein paar sparsame Gesten – und ihre Stimme. Dann profitiert die singende Akteurin von der Körpersprache der Tanzenden mit unbändiger Spiellust – und umgekehrt.

Alles, was sie von der Bühne aussendet, überträgt sich unmittelbar auf das Publikum. Mit dem spielt und flirtet Christa Kings live besonders gern: Sie scheut sich keineswegs vor dem direkten Kontakt – und findet fast immer Verbündete. Einerseits ganz Diva, die um ihre Wirkung weiß, ist sie zugleich auch unprätentiöse, strahlende Künstlerin, die in jedem Moment die richtige Nuance setzt.

Christa Krings Hamburg Schauspielerin
FILM / TV
2017 „Bad Cop”, RTL Serie, Episodenrolle, Regie: Peter Ladkani
„Die Kanzlei”, ARD, Episodenrolle, Regie: Dirk Pientka
2016 „Aus dem Nichts”, Kino, Regie: Fatih Akin
„Die Luther Matrix”, ARD, Regie: Tom Ockers
2015 „Trio- Die Kepler Diamanten“, Kino
„Mein Sohn, der Klugscheißer”, ARD, Regie: Pia Strietmann
„Insignitus”, Abschlussfilm POP
2014 - 2006 u.a. „Morden im Norden”, ARD, Regie: Thorsten Wacker
„Tatort Kiel”, ARD, Regie: Stephan Wagner
„Notruf Hafenkante”, ZDF, Regie: Jörg Schneider
„Engel der Gerechtigkeit”, ZDF, Regie Sigi Rothemund
„Am Rande”, Kinokurzfilm, Regie: Heike Jessen
„Frischer Wind”, ARD, Regie: Immogen Kimmel
„Günstige Prognose”, Kinokurzfilm (Auszeichnung), Regie: Peter Ladkani
„Piratenleben”, Kinokurzfilm, Regie: Frederike Jehn
„Drogendealer”, TKKG, Fernsehen, Regie: Jens Ribben
“The Front Line”, Kino, Regie: David Gleeson
diverse Abschlussfilme von Filmhochschulen
THEATER
2017 „Zeugin der Anklage”, Imperial Theater
seit 2013 Ensemblemitglied im Hamburger Stadtgeflüster und bei Die Delikaten (Hamburg)
seit 2016 „Hamburger Stadtgeflüster”, Regie: Patricia Meyburg
„Das letzte Mahl”, Regie: Viola Livera, Theater Die Delikaten
„Bei Bestellung Mord”, Regie: Viola Livera, Theater Die Delikaten
„Curiosidad” , Regie: Silvina Massa
„Casanova & Mozart”, Regie: Viola Livera, Theater Die Delikaten
„Pinocchio”, Regie Marina Siena Goldbekhaus, Erzählerin
„Die Märchenpastete”, Goldbekhaus Hamburg, Regie: Marina Siena,(TeatroLibero)
2012 - 2008 Ensemblemitglied im Theater Mignon
ab 1999 Auftritte auf unterschiedlichen Bühnen in Hamburg, u.a. auf Kampnagel, in der Hochschule für Musik und Theater, Sprechwerk, Goldbekhaus
1992 – 1986 Engagements als Tänzerin u.a. am Schauspielhaus Düsseldorf, mit Ute Lemper, für Bill Mockridge und Dirk Bach, als Tänzerin im Fernsehen u.a. für Hape Kerkeling, Rudi Carell, Heino & Hannelore
EIGENE PRODUKTIONEN
seit 2013 Soloabende mit dem Pianisten und musikalischem Leiter Prof. Matthias Stötzel „Hommage à Barbara” und „Blaue Stunde” über die österreichische Sängerin Greta Keller, Auftritte auf diversen Bühnen Norddeutschlands, u.a. Engelsaal, St. Pauli Kirche, Logensaal, Marstall Ahrensburg, Konzertsommer Rügen
2012 Gründung mit Viktoria Meienburg Theater SpurenSuche
seit 2010 Dinnertheater Sinnliche Sünden mit Tanja Roll
Werbung u.a. „About You” (2017 Hauptrolle mit 4 spots), Media Markt, DAK Image Film, Tchibo (2 spots), Crédit Suisse
Ausbildung Schauspielausbildung bei: „Arturo Schauspielschule”, (Köln)
Fortbildung bei: Renate Bleibtreu, (Hamburg), John Costopolous (New York), Jim Walker (Martz & Walker), Katrin Wasow
Camera acting bei: Dorothea Neukirchen (Köln)
Tanzausbildung: Else-Lang-Schule Köln, Jazztanztheater Solomon (Düsseldorf)
Gesangsausbildung: Ulf Paulsen (Köln), Eva Maria Tersson (Hamburg), Matthias Stötzel (Hamburg), akt. Bei Olaf Franz (Stage)
Besondere Kenntnisse Reiten, Yoga, Ausbildung in Touch for Health (Kinesiologie)
Langjährige Tätigkeit im Eventbereich als Tänzerin, Schauspielerin und Sängerin
Beherrschung von Puppentechnik (Living doll), von Zeitlupentechnik (Slow motion)
Choreografische Erfahrung im Eventbereich
drei Jahre Mitglied der Showtanzgruppe Sophisticats mit Can Can, Charleston, Samba
  • Christa Krings
  • Jahrgang: 1960
  • Größe: 172 cm
  • Gewicht: 54 kg
  • Statur: schlank, zierlich
  • Haarfarbe: rotbraun
  • Augenfarbe: blau-grün
  • Nationalität: Deutsch
  • Spielalter: 48 bis 58 Jahre
  • Sprachen: Englisch (gut), Französisch (mittel), Heimatdialekt rheinisch
  • Tanz: Jazz Dance, Modern Dance, Ballett, Tanztheater, Samba
  • Gesang: Sopran, Chanson, Musical
  • Sport: Yoga, Reiten, tänzerische Gymnastik
  • Führerschein: Klasse 3
  • Besonderes: ausgebildete Tänzerin und Sängerin
  • Wohnmöglichkeiten: Berlin, Düsseldorf, Freiburg, Hannover, Köln, Basel, Wien, Zürich
Christa Krings Hamburg Schauspielerin
Homage à Barbara
Blaue Stunde

"Ich singe mein Leben" (Barbara)

In ihren Liedern geht es um das Verloren-Sein und die Tücken der Liebe: Die französische Sängerin und Komponistin Barbara singt ihr Leben.

Sie, die einmal sagte, „Ich bin keine große Dame des Chansons, ich bin eine Frau, die singt“, wird in Frankreich in einem Atemzug mit Jacques Brel, Yves Montand und Edith Piaf genannt. La Barbara, die mit ihrem Chanson „Göttingen“ international bekannt wurde, lebte von 1930 bis 1997 und gab Konzerte auf der ganzen Welt.

1967 hielt sich die Französin zu Schallplattenaufnahmen in Hamburg auf. Ihre Lieder wurden damals in die deutsche Sprache übersetzt.

Die Hamburger Sängerin und Schauspielerin Christa Krings widmet sich an diesem französisch-deutschen Abend den Liedern von Barbara, deren Leben man in ihren Chansons wiedererkennt. Christa Krings wird am Klavier begleitet von Matthias Stötzel, Professor an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg und musikalischer Leiter in zahlreichen bekannten Musicalproduktionen, z.B. des St. Pauli Theaters und der Hamburger Kammerspiele.

 

Sie können jedes der aufgeführten Programme für ihr Haus oder ihre Veranstaltung buchen und erreichen mich unter: kontakt@christakrings.de

„Plaisir d`Amour“ und andere Welthits des Stars Greta Keller

Die Hamburger Schauspielerin, Sängerin und Tänzerin Christa Krings erinnert in ihrem gefühlvollen Abend „Blaue Stunde“ an die Sängerin Greta Keller.

Die Österreicherin, Jahrgang 1903, war in den 1920er und 30er Jahren eine internationale Berühmtheit, sie beherrschte Jazzsongs, Schlager und Chanson gleichermaßen. In ihren Programmen ging es um Liebe und Sehnsucht, um Melancholie und Einsamkeit.

Christa Krings spiegelt das bewegte und bewegende Leben dieser Frau, die über sich und ihre Kunst sagte: „Ein Lied erzählt eine Geschichte, und ich stelle mir vor, meine Stimme wäre eine Palette von Farben.“ Christa Krings wird am Klavier begleitet von Matthias Stötzel, Professor an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg und musikalischer Leiter in zahlreichen bekannten Musicalproduktionen (St. Pauli Theater, Kammerspiele Hamburg) sowie von Giovanni Zocco, Tänzer und Choreografie-Assistent an der Hamburger Staatsoper.

 

Sie können jedes der aufgeführten Programme für ihr Haus oder ihre Veranstaltung buchen und erreichen mich unter: kontakt@christakrings.de
  • Liebe Christa Krings,

    Sie sind ein Meisterwerk! Wir sind alle sehr beindruckt von Ihrer Leistung, fühlen uns wie im siebten Himmel, träumen von Erdbeeren im lit d`amour, suchen den aigle noir am Himmel, den homme, die Liebe, die nicht geradlinig ist und ewig hält. Und wir lieben Sie im Duett! Welch eine Bereicherung!

    Annette de la Motte, Veranstalterin DFG Kiel im hansa 48, Kiel


    Mit feinfühligen leisen Tönen führte sie die Zuhörer in die Welt der Chansonsängerin Barbara, brachte Musik und Sprache zum Leuchten, eroberte das Publikum mit Temperament und Überzeugungskraft. Durch ihre Interpretation kehrte die Erinnerung an einst geliebte Lieder mit den für Barbaras Schaffen so typischen einprägsamen Wendungen und Harmonien zurück, eindringlich und bewegend.

    Inge Cürten-Noack, Veranstalterin Gelbe Villa in Köln/Hürth


  • Ja, sie war wohl mitten unter uns ... die Barbara an diesem Abend in Sassnitz. Anmutig und sensibel, mit ebenso starken wie zarten Texten und Gesten spielt Christa Krings diese Rolle als französische Chansonette Barbara auf einmalige und ungewöhnlich authentische Art und Weise. Mit den gut ausgewählten Texten und Liedern, einige davon auch auf französisch, nimmt sie ihre Zuhörerinnen und Zuhöhrer mit in die damalige Zeit und die Welt der Sängerin und wohl auch ein Stück in ihre eigene Welt. Eine großartige gesangliche wie darstellerische Leistung der Christa Krings. Mit Matthias Stötzel als einfühlsamen Pianisten und Duettpartner wird das musikalisches Erlebnis abgerundet.

    Ines Hinz Veranstalterin Grundtvighaus Sassnitz/Rügen


    Eine Zeitreise in eine andere Epoche, in der Atmosphäre und Intensität durch Fragilität und Dezenz entsteht. Während die Ansagen mit einer leisen, schüchternen Stimme, welche die Zuschauer fast dazu verleitet, das Atmen zu unterdrücken, um mit keinem noch so leisen Geräusch die zarte Stimme zu stören, verführt sie, mit einer präsenten ausdrucksvollen Stimme in die Tiefen aus Leidenschaft, Liebe, Trauer und Einsamkeit ihrer Chansons, die die romantischen Hoffnungen einer ganzen Generation wiederspiegelten. Christa Krings schafft es scheinbar mühelos mit „Hommage à Barbara“ ihre hoffnungslos schüchtern-elegante Art wieder auferstehen zu lassen.

    Norman Würpel, Stadtteil-und Kulturzentrum Motte


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    „Blaue Stunde“

    Von Debra Steinhaus


    Die Bühne ist hell erleuchtet, der Pianist bereit – und plötzlich erfüllt eine Stimme den Raum. Mit Verzögerung bekommt der berührende Klang einen Körper: Christa Krings tritt – für die meisten noch unsichtbar – seitlich vom Zuschauerraum auf und singt „Blue Moon“ aus der Dunkelheit. Und während die Blicke der Zuschauer sie suchen, nimmt sie ersten Kontakt auf, lächelt und flirtet mit dem Publikum. Die Bühne kann noch einen Moment warten.

  • „Blaue Stunde“ heißt der Abend, der Greta Keller gewidmet ist, die völlig zu Unrecht in Vergessenheit geriet. Die Hamburger Schauspielerin, Sängerin und Tänzerin Christa Krings lässt die Erinnerung an die schillernde Künstlerin in ihrem Soloabend wieder aufleben, in Begleitung des Pianisten Matthias Stötzel und mit Giovanni Zocco als Tanzpartner.

    Mit anregenden Gedanken zur sogenannten blauen Stunde beginnt das Programm: Krings sinniert über die besondere Stimmung zwischen Tag und Nacht, über jene Minuten in der Dämmerung, die mitunter magische Atmosphäre verbreiten. Matthias Stötzel hält sachlich dagegen und liest eine wissenschaftlich fundierte Definition zum Azur des Himmels vor… Damit sind die Rollen geklärt: Sängerin und Klavierspieler lassen sich immer wieder auf pointierte Dialoge miteinander ein, musikalisch in großartiger Harmonie und verbal im gewandten Schlagabtausch.

    Den erotisch aufgeladenen Song „Johnny, wenn du Geburtstag hast“ machte Marlene Dietrich bekannt – doch war es Greta Keller, bei der sich der spätere Weltstar die laszive Art abgeschaut hatte, das Tango-Lied zu interpretieren. Auch Christa Krings trifft bei Johnny den passenden, verruchten Ton, kann für „A Fine Romance“ aber ebenso überzeugend trotzig und frech klingen. Die Bandbreite, die ihr stimmlich und darstellerisch zur Verfügung steht, ist enorm: Melancholisch wird sie, „Wenn die Sonne hinter den Dächern versinkt“, sehr souverän hingegen erteilt sie einem Verehrer eine Abfuhr und rät „Geh’ schlafen, mein Junge“. Schlüssig unterbrochen werden die Lieder von kurzen Geschichten aus dem ereignisreichen Leben der Greta Keller, die sich als Bilder einer Persönlichkeit mit den musikalischen Eindrücken des Abends zu einem sinnlichen Ganzen zusammenfügen.

    Frappierend sind die biografischen Gemeinsamkeiten zwischen Keller und Krings: Beide begannen mit Ballettunterricht, wurden dann Schauspielerinnen und entdeckten schließlich ihre Leidenschaft für den Gesang. Und wie die Diva der Zwanziger Jahre, singt auch die heutige Interpretin in deutscher, englischer und französischer Sprache. Und lässt nach zwei Stunden ein begeistertes Publikum zurück.




    „Hommage à Barbara“ St. Pauli Kirche

    Von Dagmar Ellen Fischer


    Es ist winterlich kalt in der St. Pauli Kirche. Das Publikum trennt sich nur ungern von Mänteln und Jacken, während es auf die Vorstellung wartet. Doch die (gefühlte) Raumtemperatur steigt sofort mit dem Eröffnungslied: Pianist Matthias Stötzel und Sängerin Christa Krings beginnen die zweistündige „Hommage à Barbara“ mit dem Chanson-Klassiker, „Göttingen“.

    Wem der Titel noch nichts sagt, dem wird per Moderation geholfen: Christa Krings erzählt die Entstehungsgeschichte des Liedes – und damit auch schon Wichtiges über die vor zwanzig Jahren verstorbene Barbara: Die 1930 in Paris geborene jüdische Künstlerin floh als Jugendliche vor den nationalsozialistischen, deutschen Besatzern gen Süden, nachdem sie die Unmenschlichkeit der Nazis gegen Juden hatte miterleben müssen. Als sie Anfang der 1960er Jahre als Sängerin in Frankreich Karriere machte, erreichte sie eines Tages auch eine Einladung aus Deutschland, die sie ohne Zögern ablehnte. Doch der Initiator, der damalige Intendant des Jungen Theaters Göttingen, gab nicht auf, und schließlich kam Barbara 1964 für ein Konzert in die deutsche Stadt. Aus dem geplanten einen Abend wurden mehrere Vorstellungen, und am Ende ihres Aufenthalts schrieb die Sängerin das berühmte Chanson über jene Stadt, deren Menschen sie mit so viel Herzlichkeit und Wärme empfangen hatten, „Göttingen“. Seither leistete dieses Chanson einen unschätzbaren Wert auf dem Weg zur deutsch-französischen Freundschaft, aus dessen Text sogar deutsche Bundeskanzler bei Bedarf passende Passagen in Frankreich zitieren. In der St. Pauli Kirche schlägt auch Christa Krings’ Interpretation an diesem Abend unmittelbar eine Brücke zum Publikum.

    Eine melancholische Stimmung dominiert auch in den folgenden Liedern. Als die Sängerin für drei Chansons ins Französische wechselt, erläutert sie vorweg Gehalt und Atmosphäre, indem sie ausgewählte Textstellen übersetzt. So erfahren die Zuhörer, dass es in „Toi, l’homme“ um jenen einzigartigen Mann geht, neben dem es keinen anderen gibt, „nicht in meinem Herzen, nicht auf meiner Haut“, und der bald kommen möge. In „Parceque je t’aime“ verlässt die Interpretin ihren Geliebten, um ihn nicht verletzen zu müssen; und „Ce matin la“ erzählt vom Morgen nach einer Liebesnacht.

    Zur Hommage gehört neben dem musikalischen Vermächtnis auch das Porträt der Persönlichkeit. Wenn Christa Krings von Barbara erzählt, entsteht das Bild einer bescheidenen „Frau, die singt“. In ihrer Moderation wechselt sie bruchlos und souverän zwischen Zitaten in Ich-Form und beschreibender Erzählung aus heutiger, distanzierter Sicht auf das Leben der Sängerin. Nicht zufällig wählte diese als Künstlernamen die „Fremde“: Ihre Kindheit war die Hölle, ihre Familie bot keinerlei Schutz, und die ersten Jahre in der selbst gewählten Selbständigkeit waren von Armut gezeichnet. Edith Piaf singen zu hören, wird zum Schlüsselerlebnis und Wendepunkt für Barbara.

    Wie nah sich Christa Krings der Persönlichkeit dieser 1997 verstorbenen Künstlerin fühlt, wird in jedem gesprochenen und gesungenen Wort spürbar. Ihre starke und differenzierte Präsenz erweckt deren Lieder auf eine Weise zum Leben, die auch im bewegten Publikum unmittelbar einen Widerhall findet.

    Nach der Pause setzt Christa Krings diese stets überraschende Mischung aus Moderation und Musik fort, in perfekter Abstimmung abwechslungsreich begleitet von Matthias Stötzel. „Hop’la“ beispielsweise besingt die Gemeinsamkeiten von Religion und körperlicher Liebe, die beide in den (siebten) Himmel führen; „ich habe nicht das Talent, mit jemandem zu leben, aber ich habe das Talent, gegenüber anderen einfühlsam zu sein“, gesteht Barbara in „Plus rien“.

    „Die Bühne ist ohne Zweifel der einzige Ort, wo ich niemals gelitten habe“. Barbara alias Christa Krings sinniert über die Farbe des Leids und der Schmerzen, über schwarz: „Schwarz ist eine fantastische Farbe. Schwarz schützt vor der Sonne. Es hat viele Tugenden, das Schwarz. Es lässt außerdem den Körper vergessen. Ich habe lange Zeit geglaubt, dass ich meinen Körper verschwinden lassen muss, um besser meine Stimme hören und spüren zu können, so dass man sie beinahe berühren kann, so dass all’ meine Energie den Liedern gegeben wird und nur ihnen.“

    Der Abend steigert sich im Duett mit dem Pianisten: „La dame brune“ hatte Barbara seinerzeit mit Georges Moustaki live gemeinsam gesungen. Und er endet mit „La ligne droite“, in dem zwei Liebende noch nicht zusammen kommen können, weil die Liebe keine gerade Straße ist.

    Zusammen gefunden haben an jenem Abend indes ganz sicher die beiden Künstler und ihr Publikum: In der „Hommage à Barbara“ bewegte sich die Musik zwischen ihnen auf einer sehr direkten Linie. Zum Abschluss erklingt viel Applaus und eine Zugabe in der inzwischen winterlich warmen St. Pauli Kirche.

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Christa Krings
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22761 Hamburg

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E-Mail: kontakt@christakrings.de

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